Foto: aus offenen Quellen
Die Hauptsache ist, dass diese ungebetenen Gäste sich dem Vogel gar nicht erst nähern
Im Winter verbringen die Hühner viel Zeit in einem geschlossenen Stall, was sie anfällig für Schädlinge macht. Nicht nur Ratten, sondern auch Kakerlaken können schnell einen Raum befallen, wenn keine vorbeugenden Maßnahmen getroffen werden. Das Wichtigste ist, dafür zu sorgen, dass diese ungebetenen Gäste nicht einmal in die Nähe des Vogels kommen.
Um das Eindringen von Nagetieren zu verhindern, sollten Sie alle Ecken und Winkel sorgfältig kontrollieren. Stopfen Sie Löcher, dichten Sie Spalten ab und bringen Sie Metallgitter an – das ist eine zuverlässige Barriere für Schädlinge. Futterhäuschen sollten hoch gelegen sein, damit die Ratten das Futter nicht so leicht erreichen können.
Natürliche Duftstoffe sind ebenfalls ein wirksames Mittel zur Abschreckung von Ratten. Minze, Wermut, Schwarzes Gras und Katzenminze sind Gerüche, die Nagetiere nicht vertragen. Legen Sie einfach trockene Sträuße dieser Pflanzen auf den Boden des Hühnerstalls, und die Chance auf ungebetene Gäste wird deutlich geringer.
Außerdem können Sie die Ritzen mit Paraffin oder Essig behandeln, allerdings nur von außen, um die Vögel nicht zu verletzen. Wenn Sie Fallen aufstellen wollen, platzieren Sie sie außerhalb des Stalls, damit Hähne und Hennen nicht verletzt werden.
Bei Schaben ist Sauberkeit das A und O. Lassen Sie keine Körner, Krümel oder Essensreste auf dem Boden liegen und reinigen Sie Futter- und Tränken regelmäßig – am besten jeden Tag.
Pflanzen, die für Kakerlaken ungenießbar sind, können ebenfalls nützlich sein. Lorbeerzweige, Gurkenschalen, Knoblauchschalen oder das Besprühen von Ecken mit Pfefferminz- oder Eukalyptusöl helfen, den Stall vor Insekten zu schützen.
