Foto: aus offenen Quellen
Es hat sich herausgestellt, dass Leitungswasser oft schädlich für Spathiphyllum ist
Unter den beliebten Zimmerpflanzen nimmt das Spathiphyllum, oder wie es auch genannt wird, das weibliche Glück, einen besonderen Platz ein. Sie wird wegen ihres satten, leuchtenden Grüns und ihrer anmutigen weißen Blüten geschätzt, die dem Haus stets Frische und Eleganz verleihen. Doch manchmal kommt es vor, dass die Knospen zu schnell verblühen, die Blätter verwelken und neue Blüten gar nicht erst erscheinen. Was in einem solchen Fall zu tun ist, haben die Express-Experten herausgefunden.
Profi-Gärtner versichern: Spathiphyllum ist eine eher anspruchslose Pflanze. Für eine üppige Blüte ist es meist nur wichtig, die Bewässerung richtig zu organisieren.
Dabei geht es nicht darum, wie oft oder reichlich man die Pflanze gießt – das hängt von der Größe des Strauchs, den Bedingungen im Zimmer und der Jahreszeit ab. Das Wichtigste ist die Qualität des Wassers.
Es hat sich herausgestellt, dass Leitungswasser oft schädlich für Spathiphyllum ist. Durch Fluorid und Chlor, die bei der Wasseraufbereitung zugesetzt werden, vertrocknen die Blattspitzen, das Grün wird brüchig und die Blüte bleibt aus. Die Pflanze stirbt nicht sofort ab, aber im Laufe der Zeit reichern sich durch die schlechte Wasserqualität schädliche Stoffe im Boden an.
Experten raten, gefiltertes Wasser zu verwenden, dem alle aggressiven Mineralien entzogen wurden. Auch Regenwasser ist eine gute Wahl – weich, natürlich ausgeglichen und gut für die Pflanze.
Ist es nicht möglich, einen Filter zu verwenden, reicht es aus, Leitungswasser 24 Stunden lang in einem offenen Behälter stehen zu lassen. Das Chlor verdampft, die schweren Lappen setzen sich am Boden ab, und die oberste Wasserschicht wird für Ihre Spathiphyllum sicher. Mit dieser einfachen Technik bleiben die Blätter gesund und es bilden sich neue Blüten.
