Diese drei Fehler verderben alles: Wie man Rindergulasch wie in der UdSSR kocht

Foto: aus offenen Quellen

Das Geheimnis eines saftigen Gulaschs liegt nicht in den Kosten für das Fleisch, sondern in der Art, wie wir es zubereiten

Viele Hausfrauen stehen vor einem Problem: Selbst teures Rindfleisch wird nach dem Kochen von Gulasch trocken, zäh und geschmacklos. Oft liegt die Ursache nicht im Produkt, sondern in ein paar einfachen, aber entscheidenden Punkten, die wir beim Kochen übersehen.

Hier erfahren Sie, wie man Gulasch kocht, um aus gewöhnlichem, sogar zähem Rindfleisch einen weichen und saftigen Eintopf zu machen, und welche Fehler man vermeiden sollte.

Wie man Rindfleisch zart macht

Das Geheimnis für saftiges und weiches Fleisch beginnt mit der richtigen Vorbereitung. Das Fleisch sollte langsam aufgetaut werden – am besten im Kühlschrank.

Andernfalls, wenn Sie heißes Wasser verwenden oder es in der Hitze liegen lassen, verliert es seinen Saft und wird nach der Wärmebehandlung zäh. Auch unter dem, was zu tun ist, um Rindfleisch in Gulasch weich zu machen, können Sie separat die Methode des Schneidens hervorheben.

Man darf das Fleisch nicht zu fein schneiden, um den Garprozess zu beschleunigen“. Im Gegenteil: Kleine Stücke verlieren schneller ihren Saft und das Gulasch wird trocken. Die optimale Größe ist 1,5-2,5 cm, etwa so groß wie eine Walnuss. Schneiden Sie das Fleisch auch quer zu den Fasern und nicht längs – so bleibt es zart.

Wie man Fleisch für Gulasch anbrät

Viele Menschen machen den Fehler, Fleisch bei niedriger bis mittlerer Hitze in einer schlecht erhitzten Pfanne zu braten. Dadurch wird der Bratensaft nicht versiegelt und das Fleisch schmort nur langsam und verliert Flüssigkeit.

Richtiges Braten erfordert:

  • mäßig hohe Hitze;
  • minimale Menge an Fett (Schmalz ist besser);
  • eine kleine Anzahl von Stücken in der Pfanne, damit das Fleisch nicht dampft;
  • häufiges Wenden.

Um Rindergulasch wie in einer Kantine in der UdSSR zuzubereiten, müssen Sie das Fleisch so schnell wie möglich nach dem Braten in die erhitzte Schmorflüssigkeit geben. Wenn man es in kaltes Wasser gibt, wird das Fleisch zäh und schal.

Wie lange das Rindergulasch kocht und wie man es richtig salzt

Salz ist ein Verbündeter des Fleisches, nicht sein Feind. Ja, in den ersten Minuten entzieht es dem Fleisch die Feuchtigkeit, aber dann findet eine Diffusion statt: Das Salz verteilt sich im Inneren der Stücke und hält den Saft fest. Daher ist es ratsam, nach einigen Minuten des Schmorens zu salzen.

Der Topf sollte für das Volumen des Fleisches geeignet sein: Ein zu großer Topf führt zu übermäßigem Saftverlust. Der Deckel sollte offen oder angelehnt sein – zu hoher Druck beschleunigt den Flüssigkeitsverlust.

Um Rindergulasch wie im Kindergarten zu bekommen, ist es besser, das Fleisch in einer dicken fetten Soße zu schmoren, nicht nur in Wasser. Durch die Zugabe von Röstzwiebeln, Gewürzen, Paprika, Tomaten, saurer Sahne oder Sojasauce verliert das Fleisch weniger Saft und wird mit Geschmack gesättigt. Wenn die Soße jedoch sauer ist, sollte sie besser später hinzugefügt werden.

Der Flüssigkeitsstand sollte das Fleisch zu etwa 2/3-3/4 bedecken, sonst wird das Gulasch nicht schmoren, sondern nur kochen. Niedrige Hitze ist der Schlüssel: Langsames, sanftes Köcheln bewahrt die Struktur, den Geschmack und die Saftigkeit.

Wenn man diese Regeln beachtet, wird Rindergulasch zu einem wirklich köstlichen Gericht. Auch grobes Fleisch kann ein kulinarisches Wunder bewirken, wenn man es richtig auftaut, vernünftig anbrät und mit Verständnis für den Prozess schmort.

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