Wie man Couscous richtig dämpft: Experte nennt die beste Methode

Foto: aus offenen Quellen

Im Allgemeinen gibt es zwei Möglichkeiten, die Grütze zu kochen

Der aus Nordafrika stammende Couscous ist eine köstliche Beilage, die mehr Aufmerksamkeit verdient. Es ist ein schmackhaftes und gemütliches Gericht, das gut zu Fleisch und Gemüse passt. Aus diesem Grund hat der Experte David Davidoff mit The Takeout über die beste Art der Zubereitung von Couscous gesprochen.

Ihm zufolge gibt es zwei Möglichkeiten, Couscous zuzubereiten. Die erste ist die traditionelle marokkanische Methode, bei der ein spezielles Gerät namens Couscousier verwendet wird, um die Zutat zu kochen. Die meisten Köche außerhalb Nordafrikas entscheiden sich jedoch wahrscheinlich für die moderne Methode.

„Zuerst muss man den Couscous in eine Schüssel oder einen Topf geben und leicht würzen, meist mit einer Prise Salz und einem Tropfen Olivenöl oder Butter, damit die Körner nicht zusammenkleben. Dann kocht man Wasser oder Brühe, gießt es über den Couscous und deckt ihn sofort mit einem Deckel zu. Wenn die Körner die Flüssigkeit aufgesogen haben, den Deckel abnehmen und den Couscous mit einer Gabel vorsichtig auflockern. Nach dem Auflockern lässt man ihn noch ein oder zwei Minuten stehen, dann wird er ganz leicht und luftig“, versichert Davydov.

Experten weisen darauf hin, dass es wichtig ist, den Dampfprozess während des Kochens nicht zu unterbrechen.

„Das Stehenlassen ist wichtig, weil der Couscous nicht in dem Moment fertig kocht, in dem das heiße Wasser auf ihn trifft; er nimmt weiterhin Feuchtigkeit auf, während er steht. Wenn man den Deckel abnimmt oder zu früh umrührt, unterbricht man diesen Prozess und die Textur kann klebrig oder ungleichmäßig werden“, so der Experte.

Davydov gab auch einige Geschmackstipps.

„Wenn man Couscous in Gemüse- oder Hühnerbrühe anstelle von normalem Wasser kocht, erhält er sofort mehr Tiefe und Wärme. Eine kleine Menge Olivenöl oder etwas Butter macht ihn reichhaltiger und verhindert, dass die Körner zusammenkleben, fast so, als würde man Nudeln vor der Zugabe von Soße überziehen“, erklärt er.

Sie können auch mit verschiedenen Gewürzen und Kräutern wie Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander und Petersilie experimentieren.

„Viele Köche fügen nach dem Dämpfen gerne Zitronenschale oder -saft hinzu oder verwenden geröstete Nüsse, um die Konsistenz zu verbessern. Getrocknete Früchte wie Sultaninen oder Datteln verleihen herzhaften Eintöpfen oder gebratenem Gemüse eine dezente Süße“, so der Experte.

Seiner Meinung nach passt Couscous zu fast allem.

„Der Schlüssel ist, Couscous als Basis zu sehen, die den Geschmack betont, anstatt mit ihm zu konkurrieren. Servieren Sie ihn mit gedünstetem Gemüse für ein klassisches Gericht oder geben Sie ihm mit einer Lamm-Tagine etwas Raffinesse“, rät Davydov.

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